#3 Der größte Fehler von ambitionierten Menschen
Shownotes
Herzlich Willkommen um Der 110% Podcast - Next Level Performance für Unternehmen, Leader und Athleten
Du bist ambitioniert, leistungsbereit und willst vorankommen. Du gibst viel, übernimmst Verantwortung und ziehst durch. Und trotzdem kommt irgendwann dieser Punkt, an dem sich Leistung schwerer anfühlt. Mehr Einsatz, aber weniger Klarheit. Mehr Druck, aber weniger Freude.
In dieser Folge spreche ich über den größten Fehler, den ambitionierte Menschen machen und warum genau dieser Denkfehler langfristig Leistungsfähigkeit kostet.
Es geht nicht um weniger wollen oder langsamer werden, sondern um bewusste Selbstführung und eine neue Qualität von Leistung.
Du bekommst eine klare Perspektive darauf, warum mehr machen nicht automatisch weiterbringt und was es stattdessen braucht, um ambitioniert zu bleiben, ohne dich selbst zu verlieren. Wenn du spürst, dass es noch geht, aber nicht auf Kosten deiner Energie, dann hör unbedingt rein.
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Transkript anzeigen
Diana Dzaviza: Herzlich willkommen in meinem nächsten Podcast Folge der größten Fehler von ambitionierten Menschen. Mein Name ist Diana. Ich bin als Running Diana bekannt. Ich freue mich, dass du heute dabei bist. Ja, dann starten wir los. Der größte Fehler von ambitioniertem Menschen. Ambitioniert zu sein fühlt sich oft richtig gut an. Das kenne ich sehr gut. Du hast Ziele. Du hast drive. Du willst vorankommen. Du bist jemand, der Verantwortung übernimmt. Der nicht stehen bleibt. Der sich nicht mit Durchschnitt zufrieden gibt. Und genau deshalb hörst du diese Folge. Denn viele ambitionierte Menschen machen extrem viel richtig. Ganz viel. Sie arbeiten fokussiert, sie investieren Zeit, sie geben Einsatz. Und trotzdem kommt irgendwann dieser Punkt, an dem sich alles schwerer anfühlt. Mehr Einsatz, aber weniger Klarheit. Mehr Druck. Aber weniger Freude. Und innerlich diese leise Frage, warum funktioniert das plötzlich nicht mehr so wie früher? Und nein, das ist nicht, weil du älter geworden bist. Genau darüber sprechen wir heute. Über den grossen Fehler von ambitionierter Menschen. Und darüber, wie du ihn erg- und korrigierst, ohne deine Ambition zu verlieren. Denn eines ist mir wichtig. Ambition ist überhaupt nichts Negatives. Sie ist eine Stärke. Aber nur dann, wenn du sie führen kannst. In dieser Folge geht es nicht ⁓ weniger Wollen, nicht langsamer werden und ganz sicher nicht darum, dich klein zu machen. Es geht darum, wie du leistungsfähig bleibst, ohne dich selbst zu verlieren. Ambitionierte Menschen werden oft falsch verstanden. Von aussen wirken sie stark, belastbar. unermüdlich. Sie haben einen hohen Anspruch an sich selbst. Sie wollen Dinge nicht nur erledigen, sondern wirklich gut machen. Sie wollen wachsen. Sie wollen eine echte Wirkung. Das Problem ist nicht die Ambition. Das Problem ist, was viele daraus machen. Denn der größte Fehler von ambitionierter Menschen ist folgender. Sie glauben, dass mehr Leistung automatisch durch mehr Einsatz entsteht. Mehr Stunden, mehr Druck, mehr Durchhalten. Mehr, mehr, mehr, mehr. Und solange es funktioniert, fühlt sich das wie der richtige Weg an. Denn genau so sind viele Menschen erfolgreich geworden. Sie haben mehr gegeben als alle andere. Darüber diskutiere ich nicht. Sie haben durchgezogen, wenn andere aufgegeben haben. Sie haben sich wirklich durchgebissen. Und irgendwann wird genau das zum Limit. Nicht weil sie schwächer werden, sondern weil sich die Spielregeln ändern. Denn ab einem gewissen Punkt ersetzt mir Einsatz keine klare Steuerung mehr. Leistung wird schwer, Entscheidungen kosten mehr Energie, der Kopf ist voll, aber nicht klar. Und viele reagieren darauf mit genau dem, was sie kennen. Noch mehr Einsatz. Ich muss mich einfach noch mehr zusammenreissen. Jetzt ist nicht die Zeit für Pausen. Nach diesem Projekt wird es sicherlich besser. Es wird besser. Und genau hier beginnt der Kreislauf. Aus meiner eigenen Erfahrung kann ich dir etwas sagen. Und das überrascht wirklich viele. Mein Jahresdurchschnitt am Laufkilometer ist deutlich niedriger als bei vielen Athleten, die ähnliche Wettkampfergebnisse erzielen wie ich. Und jetzt kommt der Punkt, der mich selbst seit langer Zeit beschäftigt hat. Einige von denen, die bei Wettkämpfen hinter mir bleiben, ein Jahr teilweise die Hälfte mehr Kilometer als ich. mehr Training, mehr Umfang, mehr Opfer. und trotzdem nicht weiter vorne. Ich erinnere mich noch gut an Gespräche, in denen nicht gefragt wurde, ob ich nicht zu wenig mache, ob ich nicht mehr investieren müsste, ob das vielleicht reichen kann. Und genau da liegt der Denkfehler. Denn mehr zu machen fühlt sich sicher an. Es gibt ja das Gefühl, alles zu geben. Nichts zu verpassen. Alles unter Kontrolle zu haben. Aber Leistung entsteht nicht durch das Gefühl viel zu tun. Sie entsteht durch das richtige Maß. Ich trainiere nicht weniger, weil mir etwas fällt. Ich trainiere weniger, weil ich sehr genau weiß, was mir gut tut und was mich auch langfristig schwächt. Nicht jeder zusätzliche Kilometer macht stärker. Manche nehmen dir genau das, was du im Wettkampf brauchst, wie zum Beispiel Klarheit, Energie. Präsents. Und das ist eine Erkenntnis, die wehtun kann. Weil sie uns zwingt, ehrlicher hinzuschauen. Nicht wie viel mache ich, sondern was bringt mich wirklich weiter? Dieser Fehler ist so verbreitet, weil er lange funktioniert hat. Disziplin, Einsatz. Durchhalten sind echte Erfolgsfaktoren. bis sie es nicht mehr sind. Was dich hierher gebracht hat, bringt dich nicht automatisch weiter. Und das anzuerkennen fällt ambitionierten Menschen besonders schwer. Denn es fühlt sich wie ein Rückschritt, wie Kontrollverlust, wie Schwäche. Ich mache nicht genug. Dabei ist es genau das Gegenteil. Die Folgen dieses Denkfehlers zeigen sich schleichend. Nicht laut. Nicht von heute auf morgen. Deine Energie nimmt ab, dein Fokus wird brüchiger, du bist ständig beschäftigt, aber innerlich unruhig. Leistung fühlt sich nicht mehr leicht an. Und obwohl du viel gibst, bleibt dieses Gefühl zurück, nicht wirklich voranzukommen. Und das hat nichts mit fehlender Motivation zu tun. Und auch nichts mit mangler Kompetenz. Es ist fehlende Selbstführung. Ambition braucht Bewusstsein, nicht nur Disziplin. Der entscheidende Perspektivwechsel ist dieser. Nicht mehr leisten ist die Lösung, sondern besser steuern. Zu erkennen, wozu du etwas tust, was es dir kostet. und ob der Preis im Verhältnis steht. Ambition wird erst dann kraftvoll, wenn sie bewusst geführt wird, wenn du nicht gegen dich arbeitest, sondern mit dir. Das bedeutet nicht, weniger zu wollen. Es bedeutet klarer zu werden. Klarer in deinem Kopf, klarer in deinem Körper, klarer in deinen Entscheidungen. Denn Leistung ohne Klarheit kostet Energie. Leistung mit Klarheit gibt ja wiederum Energie. Und genau hier trennt sich kurzfristiger Erfolg von nachhaltiger Leistungsfähigkeit. Und natürlich darf Ambition bleiben und sie soll auch bleiben. Aber sie braucht eine neue Qualität. Nicht höher, sondern bewusster. Über deine Grenzen gehen, es nicht, sie zu ignorieren. Es heißt sie zu kennen. Und wenn du lernst deine Ambition zu lenken, statt sie treiben zu lassen. Dann geht noch. Es geht noch. Aber nicht unbewusst. Und gar nicht auf Kosten deiner Energie. Und gar nicht auf Kosten deiner Gesundheit. Nicht auf Kosten von dem, was dir eigentlich wichtig ist. Und wenn du beim Zuhören gemerkt hast, dass du dich in vielen wieder kennst und spürst, dass es Zeit ist, deine Leistungsfähigkeit neu zu führen, dann lass uns doch sprechen. Wenn du herausfinden möchtest, wie du ambitioniert bleiben kannst, ohne dich selbst dabei zu verlieren, dann buche dir ein Erstgespräch. Schreib mir einfach eine E-Mail, die E-Mail-Adresse findest du in den Show Notes. Danke für das Reinhören. und bis zur nächsten Folge. Tschüss, tschüss.
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